Ablauf einer Hunde-Adoption

Vielen Dank, dass Sie Interesse an einem unserer Hunde haben. Wenn sie einen Hund gefunden haben, den Sie adoptieren möchten, füllen Sie bitte das Adoptionsformular aus.

Vorkontrolle / Nachkontrolle


Wenn wir das Formular bekommen haben, kommt es zu einem Termin für die Vorkontrolle. In einem persönlichen Gespräch unterhalten wir uns über Ihre familiäre Situation und mögliche Probleme (z.B Stubenunreinheit, Zeit, Tierarztkosten usw.). Es ist nicht unser Ziel, möglichst viele Hunde zu vermitteln, sondern für diesen einzelnen Hund den richtigen Platz zu finden und für Sie den richtigen Hund. Die Nachkontrolle wird gemacht um zu sehen, wie es dem Hund und Ihnen geht, ob es Probleme gibt, die wir gegebenenfalls gemeinsam zu lösen versuchen. Die Kontrollen erfolgen durch jemandem aus unserem Team, oder durch Tierschutzbeauftragte anderer Organisationen.

Wie wird der Hund reisen?


Sie haben die Möglichkeit Ihren Hund persönlich aus dem Tierheim zu holen oder wir werden einen Transport zu unserer Abholstelle in NÖ 2295 Weiden, Baumgarten 60 organisieren. Je nach Tierheim sind die Hunde schon kastriert und geimpft, falls nicht, werden sie noch kastriert und geimpft und mit gültigem EU-Pass versehen. Der Abholtermin wird mit Ihnen abgemacht. Bitte bedenken Sie, dass es ein paar Tage dauern kann bis das Abholdatum feststeht und sie Ihren Hund in die Arme schließen können.

Gesundheit des Hundes


Es kann sein, dass der Hund wegen dem Stress und der Futterumstellung unter Durchfall leidet. Die Hunde wurden teilweise vor der Aufnahme im Tierheim nur ungenügend gepflegt. Es könnte sein, dass das Fell verfilzt ist oder der Hund sehr mager ist. Diese Dinge lassen sich aber mit Geduld und Konsequenz beheben.

Geschichte „meines“ Hundes


Meistens kennt man die Geschichte nicht genau, weil es sich meist um ausgesetzte oder abgegebene Hunde handelt. Meistens sind sie nicht stubenrein, können am Anfang Durchfall haben, können Ängste haben, können übermäßig viel bellen.

Als Zweithund?


Egal wie verträglich Ihr Hund ist, probieren Sie unbedingt vorher aus, ob Ihr Hund auch wirklich andere Hunde im Haus duldet.

Katzenverträglichkeit


Wir wissen leider nicht, wie der Hund sich mit Katzen verhält. Probieren sie unbedingt vorher aus, wie Ihre Katze reagiert, wenn ein Hund zu Ihnen ins Haus kommt.

Wie ist es mit Kindern?


Weil die Vorgeschichte meist nicht bekannt ist, kann niemand wissen, welche Erfahrungen der Hund mit Kindern gemacht hat. Man muss unbedingt darauf achten, dass der Hund einen eigenen Platz hat, an den er jeder Zeit gehen kann und dort seine Ruhe hat. Man soll das Kind mit dem Hund am Anfang nicht alleinlassen.

Was ist ein Schutzvertrag?


Im Schutzvertrag werden Haltung, Pflichten und Rechte des Halters aufgeführt. Sie verpflichten sich, den Hund immer artgerecht zu halten und eventuelle Krankheiten umgehend tierärztlich behandeln zu lassen. Hunde dürfen nicht im Zwinger oder an der Kette gehalten werden.

Es muss Sorge getragen werden, dass keine Fortpflanzung stattfindet. Es darf auf keinen Fall gezüchtet werden. Hunde werden bei Geschlechtsreife kastriert um weiteres Tierelend zu verhindern.

Das Tier darf niemals ohne Einwilligung des Vereins an Dritte weitergegeben werden. Sollte das Tier nicht mehr artgerecht gehalten werden können, ist es an den Verein zurück zu geben.

Mit Ihrer Unterschrift verpflichten Sie sich, wie bei jedem anderen privatrechtlichen Vertrag auch, die Vertragsbedingungen einzuhalten.

Warum Schutzgebühr?


Das Tierheim muss für den Hund Impfungen, Kastration, EU-Pass, Reisekosten, Medikamente, Futter bezahlen. Die Schutzgebühr geht vollständig an das jeweilige Tierheim um diese Kosten zu finanzieren. Wir bitten um Verständnis, dass wir den Hund nicht an Personen abgeben, die sich die Schutzgebühr nicht leisten können. Man muss jederzeit mit medizinischer Betreuung und Tierarztkosten rechnen und wir wollen nicht, dass ein Hund aus finanziellen Gründen nochmals obdachlos wird.
Wenn das Tier mir doch nicht gefällt oder nicht so ist wie ich es mir vorgestellt habe?
Wenn sie doch nicht miteinander auskommen, nehmen wir das Tier zurück bzw. helfen bei der Weitervermittlung. Allerdings können wir Ihnen nicht die Schutzgebühr zurückzahlen. Es kann sein, dass der Hund scheu oder ängstlich ist und Zeit zum Eingewöhnen braucht. Das kann Monate dauern. Man braucht viel Geduld und Zeit. Eine Garantie von uns für den Hund gibt es nicht. Es kann vorkommen, dass der Hund krank wird und hohe Tierarztkosten verursacht. Wir können keine Kosten im Nachhinein übernehmen. Adoptieren sie keinen Hund, wenn sie nicht bereit sind die Verantwortung für den Hund bis zu seinem Lebensende zu übernehmen.


Erste Tage


Nehmen sie sich am Anfang viel Zeit für den neuen Hausbewohner. Gewöhnen sie ihn langsam an Ihren gemeinsamen Weg. Planen Sie keine großen Feste oder einen Umzug, sondern lassen sie den Hund in Ruhe an sein neues Leben gewöhnen. Lassen Sie den Hund beim Spazieren nicht von der Leine. Er muss erst Sie und die Umgebung kennenlernen. Ab dem zweiten Tag können Sie den Hund langsam daran gewöhnen allein zu bleiben. Fangen sie kurz an, nur 5 Minuten in den ersten Tagen und steigern auf 10 Minuten. Wenn kein bellen oder Tür kratzen auftaucht, können Sie die Zeit weiter ausdehnen. Melden Sie den Hund bei Ihrer Gemeinde an.